DJ-Equipment - Teuer = Besser? - Auflegen mit Erfolg
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DJ-Equipment - Teuer = Besser?

Mehr ist mehr und für mehr Geld bekommt man mehr Ware oder mehr Dienstleistungen. Diese Ansicht ist weit verbreitet und sicherlich auch in vielen Bereichen zutreffend. Gerade als DJ musst du zunächst einmal Geld in die Hand nehmen, um später welches zu verdienen. Ob du nun digital, mit CDs oder Vinyl auflegst, macht nochmal einen Unterschied, aber teuer ist qualitativ hochwertiges DJ-Equipment immer und auch an deinem Computer solltest du nicht unvernünftig sparen; schließlich muss er flüssig laufen und dich sicher durch eine heiße und lange Nacht bringen.


Das Verhältnis zwischen Preis und Leistung

Grafisch, als Kurve dargestellt, steigen Preis und Leistung zunächst ziemlich deckungsgleich an. Für einen relativ kleinen Preis bekommt man solide Einsteigergeräte, mit denen man bis zu einem gewissen Niveau schon einiges anstellen kann. Steigt der Preis noch etwas weiter, ist man schnell im Profi-Bereich angelangt. Auch das lohnt sich natürlich, wenn man entsprechende Anforderungen an sich und das Equipment stellt und große, professionelle Gigs bespielen möchte.

Irgendwann ist dann jedoch ein Punkt erreicht, an dem der Preis zwar nahezu exponentiell ansteigt, die Leistung jedoch nur noch in kleinen Schritten zulegt. Die Verdopplung des Preises führt dann nicht mehr annähernd zu einer deckungsgleichen Steigerung der Qualität. Die Leistungskurve flacht immer mehr ab.

"Irgendwann ist dann jedoch ein Punkt erreicht, an dem der Preis zwar nahezu exponentiell ansteigt, die Leistung jedoch nur noch in kleinen Schritten zulegt."


Deutlich zu sehen ist dieses Phänomen nicht nur in der Automobilbranche, wo man für wenige Extrafeatures Preise bezahlen kann, die dem Wert eines Kleinwagens entsprechen, sondern auch am Beispiel von Plattenspielern. Gute Plattenspieler bekommt man bereits für wenige hundert Euro. Möchte man jedoch sein Heim-Multimedia-System mit etwas ganz exklusivem ausstatten, kann man für einen einzigen Plattenspieler über 100.000 Euro ausgeben. Dass die Klangsteigerung nicht derjenigen des Preisunterschieds entspricht, ist auch hier selbstverständlich.


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Zurück zum DJ-Equipment

Klar ist jedoch auch, dass die teureren Geräte, so sollte es zumindest sein, natürlich durchaus einen deutlichen Mehrwert bieten. Feature-Umfang und Verarbeitungsqualität sind meistens der Grund für den hohen Preis. Worauf du achten solltest, ist, dass die Fader präzise und langlebig sind, denn diese wirst du unzählige Male bedienen und sie müssen auch im harten Club-Alltag bestehen. Auch andere Buttons und Drehregler müssen robust gebaut sein. Da du dein Equipment viel transportieren wirst, ist auch die Verarbeitung und Stabilität des Case nicht zu vernachlässigen. Falls beim Kauf keines dabei ist, gilt es sich dieses zeitnah zuzulegen.

Wenn man einen bekannten Markennamen mitbezahlt, kann man sich im DJ-Bereich schon ziemlich sicher sein, dass man für das viele Geld auch eine angemessene Qualität erhält. Gerade im mittleren Preissegment findet man faire Preis-Leistungs-Verhältnisse.

Als Anfänger solltest du zunächst nicht auf allzu teures Equipment setzen. In diesem Stadium hast du einfach noch zu wenig Erfahrung und wirst deinen Bedarf und deine Einschätzungen zu bestimmten Geräten noch einmal verändern. Hier wäre es schade, wenn die Geräte, die du dir zuvor gekauft hast verstauben oder du nur wenig Geld beim Wiederverkauf erhältst. Sammle also erst einmal Erfahrung und investiere dein Geld, wenn du dir sicher bist. Für diesen Fall empfehlen sich All-In-One MIDIs. Ausgestattet mit vielen Features und sehr portabel, eignen sie sich perfekt für Einsteiger und Fortgeschrittene.

"Als Anfänger solltest du zunächst nicht auf allzu teures Equipment setzen. In diesem Stadium hast du einfach noch zu wenig Erfahrung und wirst deinen Bedarf und deine Einschätzungen zu bestimmten Geräten noch einmal verändern."


Für Profis ist teures Marken-Equipment empfehlenswert. Nicht einfach weil es teuer ist, sondern weil du als Profi eine entsprechende Qualität und einen großen Funktionsumfang brauchst, welche dir durch die Marke und den Preis garantiert werden. Jedoch auch, wenn es meistens so ist, muss gutes Equipment nicht teuer sein. Insbesondere Hersteller, deren Name noch nicht so prominent ist, bieten die Möglichkeit Geräte zu einem geringeren Preis zu erwerben, denn sie müssen sich noch gegen die Big-Player auf dem Markt durchsetzen oder haben einen geringeren Werbeetat.


Soll ich mir nun lieber teures oder günstiges Equipment zulegen?

Teuer ist meistens besser - ja. Aber: Preis und Leistung steigen nicht immer linear, es gibt günstigere Hersteller als andere und auch den Gebrauchtmarkt solltest du nicht unterschätzen. Beim Wiederverkauf erhält man häufig nur einen Bruchteil des ursprünglichen Preises. Was für den Wiederverkäufer ärgerlich ist, kannst du dir als Käufer zum Vorteil machen. Hier hast du die Möglichkeit, Equipment zu erwerben, dass für dich eigentlich nicht erschwinglich wäre. Eine ausgiebige Recherche und am besten ein paar Probe-Sessions legen wir dir sehr ans Herzen, bevor du dich von deinem hart verdienten Geld trennst und den Shops nicht unüberlegt Summen im 3- oder sogar 4-stelligen Bereich in den Rachen wirfst.

Robert Hain

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