Was du nach deinem Gig unbedingt vermeiden solltest - Auflegen mit Erfolg
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Was du nach deinem Gig unbedingt vermeiden solltest

Der leichtsinnige Fehler!

Wer kennt es nicht - der Gig war lang, die Morgendämmerung bricht an und der Geist ist vom Alkohol benebelt. Die Beine sind schlapp und alle Signale des Köpers sprechen eine Sprache - ab ins Bett. Was passiert also meistens? Der DJ packt in Windeseile seine sieben Sachen, vergisst dabei gerne noch das ein oder andere Kleinteil und macht sich schleunigst aus dem Staub. 

Das ist nicht nur aus zwischenmenschlicher Sicht unhöflich, weil man sich nicht anständig verabschiedet, sondern hierbei unterläuft ihm auch ein grober Fehler, indem er großes Potential für zukünftige Gigs unbeachtet lässt. Statt dass du also mit deinem Fang des Abends, deiner Crew oder auch alleine nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut." von dannen ziehst, geben wir dir einige Möglichkeiten an die Hand, wie du deine Chance auf zukünftige Bookings deutlich erhöhen kannst.


Wie macht man es besser?


Direkt nach deinem Set, solange die Gäste noch da sind, kannst du eine kleine Runde drehen und dir von ihnen Feedback einholen. Wenn du hier zu lange wartest, sind alle weg und normalerweise kannst du dein Equipment nach dem Set ohne Probleme noch etwas stehen lassen. Ein direkteres Feedback wirst du nie wieder bekommen. Nach ein paar Tagen können sich die meisten schon gar nicht mehr richtig an dein Set erinnern und selbst wenn, ist das Urteil verstärkt negativ, weil sich derartiges leichter im Gehirn verankert. Bitte vor allem um objektives Feedback und bestehe darauf, dass auch Negatives angesprochen wird, weil du nur so daraus lernen kannst.


Feedback vom Veranstalter, Personal und Co.

Genauso kannst du dir auch, falls vorhanden, vom Personal Feedback einholen. Wenn du in der Gastronomie spielst, wird das Feedback wahrscheinlich sogar noch umfangreicher und fachlicher ausfallen, weil diese Leute sehr nah am Puls der Szene sind. Zum Kreis des Personals gehören natürlich auch der Locationbesitzer, Veranstalter oder Booker.

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"Statt dass du mit deinem Fang des Abends, deiner Crew oder auch alleine nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut." von dannen ziehst, solltest du nach deinem Set noch einiges beachten."


Vor allem bei diesen Leuten solltest du dir Feedback einholen. Obwohl sie dir eigentlich das beste Feedback geben könnten, wird es hier leider aber auch am schwierigsten sein. 

Zum einen haben diese Personen oft nach deinem Set noch einiges zu tun und somit wenig Zeit und Nerven für derartiges. Außerdem möchtest du dich auch nicht als unsicheren Anfänger outen, der unbedingt Bestätigung braucht. Oft wirst du von ihnen auch garnicht die Wahrheit hören, weil sie sich nicht das Geschäftsklima oder ihren Ruf kaputt machen wollen. So wirst du wahrscheinlich erst dann merken, dass etwas nicht gepasst hat, wenn du nicht mehr gebucht wirst. Was du aber ohne Probleme machen kannst, ist, dass du beim Abkassieren der Gage oder dem Überreichen der Rechnung einfach kurz nachhakst, ob alles gepasst hat und vor allem - ganz wichtig! - dass du einmal auslotest, ob, und wenn ja wann, ein erneutes Booking in Planung ist.


Mal wieder Vitamin-B

Netzwerken ist hier mal wieder das A und O. Connecte dich als DJ mit so vielen Menschen wie möglich. Unabhängig davon, ob es Gäste sind, es sich um das Personal handelt oder Leute, die direkt etwas mit deinem Booking zu tun haben.
Wenn dann alles geklärt ist und du hoffentlich aus mehreren Ecken positives Feedback erhalten hast, verabschiede dich höflich. Dazu gehört, dass du dich für das Booking bedankst, die Organisation lobst und die gute Zusammenarbeit betonst. So bleibst du positiv im Gedächtnis und wirst gerne wieder gebucht oder weiterempfohlen.


Besteht Verbesserungspotential?

Wenn der Abend leider nicht wie gewünscht verlaufen ist, weil z.B. kaum etwas los war oder die Stimmung schlecht war, dann solltest du dich zu Hause noch einmal hinsetzen und alles noch einmal Revue passieren lassen, um der Ursache des Problems auf den Grund zu gehen. Gründe können unter anderem sein, dass schlicht die Umweltbedingungen ungünstig waren. Das Wetter war zu gut um in den Club zu gehen, zu schlecht für eine Open-Air-Veranstaltung oder zu kalt um das Haus zu verlassen, usw. Ein weiterer Grund kann z.B. eine Konkurrenzveranstaltung sein, die sehr viel Publikum angezogen hat. Bei beiden Gründen hast du natürlich nur bedingt Einfluss.

"Wenn der Abend leider nicht wie gewünscht verlaufen ist, weil z.B. kaum etwas los war oder die Stimmung schlecht war, dann solltest du dich zu Hause noch einmal hinsetzen und alles noch einmal Revue passieren lassen, um der Ursache des Problems auf den Grund zu gehen."


Gründe, die dich direkt betreffen, sind z.B. zu laute, zu leise oder generell die falsche Musik. Bei den ersten beiden Punkten kannst du leicht gegensteuern. Hier hilft das nächste mal ein Gang über die Tanzfläche oder ein Dezibelmeter. Wenn das Publikum insgesamt mit deiner Musikauswahl unzufrieden war, dann hast du dir hoffentlich Feedback eingeholt und weißt wohin die Reise das nächste mal gehen soll. Alternativ kannst du dir deine Track-Historie noch einmal anschauen oder dein Set noch einmal anhören, wenn du es aufgezeichnet hast (was wir dir sehr empfehlen) und überlegen ob es an der Stimmung der Tracks lag, am Genre, den Übergängen, usw. Die Gründe sind hier mannigfaltig und so bleibt dir nichts anderes übrig, als möglichst viel Erfahrung auf Veranstaltungen zu sammeln und zu Hause viel zu üben.

Ein letzter Punkt kann unter Umständen sein, dass die Promo für das Event nicht ausreichend war. Das erkennst du z.B. an den Zusagen oder Einladungen bei der Veranstaltung in Facebook oder wenn kaum etwas zu dieser Veranstaltung gepostet wurde und sonst auch nirgendwo Plakate oder Flyer zu sehen sind. Hier hast du nur bedingt Einfluss darauf, wenn du nicht selbst der Veranstalter bist. Halte hier evtl. Rücksprache mit den Verantwortlichen und natürlich musst auch du ordentlich die Werbetrommel rühren.


So kommst du in Zukunft sicher an neue Gigs.

Du siehst also, es gibt einige Möglichkeiten, nach dem Gig noch einmal einige Hebel in Gang zu setzen, um einem nächsten Booking zu einem noch größeren Erfolg zu verhelfen. Auf keinen Fall solltest du nach deinem Set alles hinschmeißen und dich aus dem Staub machen. Auch ein gedankliches Fazit der Veranstaltung, was gut und was schlecht lief, wird dir in Zukunft helfen, noch bessere Leistungen zu bringen und deine Karriere erfolgreicher zu gestalten.

Patrick Lübcke

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